Paulus, der Lehrer der Völker

Saulus, der Pharisäer

der Schriftgelehrte

der Segeltuch – Weber

der Dialektiker

der Rabbi

der vom Pferd stürzt

der Christus sieht und blind wird.

Erst der Mut der Gemeinde, sich mit Feinden einzulassen, weil JESUS gesagt hat: Liebet eure Feinde, seid barmherzig,

macht

ihn

sehend.

Ein Wunder.

Was haben Sie auf einmal gegen den Apostel, gegen die Kirchenväter, Augustinus, Luther sicher auch. Kierkegaard? – es ist peinlich. Antisemiten? Dann sollten wir wirklich das Vaterunser ändern, die dunklen Stellen, wie Gott den Pharao heimsucht. Vieles. Den Abraham. Isaak. Jakob. Ja, das Kreuz ist auch dunkel.Wie kann Gott seinen Sohn opfern.- Wir wollen lieber Fasten sagen, ohne zu fasten. Und nicht Passion. Und lieben ohne Leidenschaft. Wollen wir das wirklich? Geben Sie mir eine Antwort. Aber ehrlich.
Verteidigung jenseits der Seine in Paris

Pilgerschaft

Michael Wohlfarths Blog

Die Verklärung auf dem Berg Tabor stellt die Sehnsucht der Menschen dar

zu sein.

Glücklich zu sein.

Da zu sein.

Ewig zu sein.

Augenblicklich zu sein.

Goethe.

Faust.

Gretchen.

Die Versuchung

zu sein wie Gott.

Im Paradies zu sein.

Wie Urlaub, sagt der Prediger.

Nicht WERDEN – SEIN.

Ein legitimes Bedürfnis.

Ein religiöses Bedürfnis.

Gewesen Sein. […]

Ontologie — Michael Wohlfarths Blog

1988 haben Margard Wohlfarth, Beathe Tostlebe, Dieter Fleischmann (meth. Prediger, Mothes (Priester), Wohlfarth (ev.Pfarrer), Fritjof Tostlebe u.a.m. DIE ALTENBURGER AKADEMIE gegründet.Unter den Augen der Staatsicherheit mit 500 Akten Margard und Michael WohlfarthOV OPERATIVER VORGANG:“Zersetzung einer Diskussion“.Diese Bezeichnung ist falsch und wirkte auf uns wie eine Verharmlosung. Ziel in meinem Fall (der Akte) ZUCHTHAUS ODER ABSCHIEBUNG.Typisch für „HistorikerInnen“ aus Erfurt in unserem Fall.

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HESEKIEL

Athos

Wer war er?

Ein Prophet.

Was sind Propheten?

Sagen sie die Zukunft voraus?

Auch.

Was heißt auch. Was denn noch.

Sie erinnern uns an den Weg mit Gott, wenn wir im Begriff sind, ihn zu verlassen. Das ist nicht immer angenehm; weder für den, der erinnert, noch für den, der erinnert wird.

Woher haben die Propheten die Kraft dazu, gegen den Strom der Zeit zu schwimmen? Woher haben sie den Mut dazu. Sie haben eine Erfahrung mit dem, der sie sendet. Sie haben ein „Sendungsbewußtsein“. Sie gehen den Menschen auf die Nerven, wenn es sein muß. Warum und wann muß es sein? Wenn zum Beispiel die Kirche sich verirrt und es eine Korrektur geben muß, um eine Herausgerufene zu bleiben und nicht einfach die wird, die alles mitmacht. Nur weil es dann so schön nett wird. Sören Kierkegaard hat das viel drastischer formuliert.

„Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, tritt auf deine Füße, so will ich mit dir reden. Und als er so mit mir redete, kam Leben in mich und stellte mich auf meine Füße und ich hörte dem zu, der mit mir redete. Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, ich sende dich zu den Israeliten, zu dem abtrünnigen Volk, das von mir abtrünnig geworden ist. Sie und ihre Väter haben bis auf den heutigen Tag wider mich gesündigt. Und die Söhne, zu denen ich dich sende, haben harte Köpfe und verstockte Herzen. Zu denen sollst du sagen: SO SPRICHT GOTT DER HERR! – Sie gehorchen oder lassen es – denn sie sind ein Haus des Widerspruchs – dennoch sollen sie wissen, daß ein Prophet unter ihnen ist.“

In unseren Textzusammenhängen wird der Prophet in das Wächteramt gerufen, der darauf achtet, daß in aller Verwirrung des Krieges, der Unterdrückung, der Wegführung Israels die lebenserhaltende Substanz für den einzelnen und die Gemeinschaft der Glaubenden nicht weggeworfen wird, sondern eingenommen wird wie Medizin. Um zu bleiben in der Fremde als das, was von Anfang an der Schöpfer gemeint hat. Um zu werden unterwegs, in Gefangenschaft, in Bedrohung, als das, zu was der HERR sie berufen hat in seinem Bund.

Es ist gerade ein Verein gegründet worden, der den Namen hat: GLAUBEN, MUT, FREIHEIT. In der Tradition von 1989 als Christen sich in der Kraft des Glaubens verbündet haben mit Nicht-Christen und Nicht-Glaubenden. Damit es nicht vergessen wird unter Christen: wir sind nicht bündnisfähig, also auch nicht politikfähig, wenn uns der GLAUBE ausgeht. Wenn die Reihenfolge nicht mehr stimmt. Das genau entspricht dem prophetischen Auftrag, den wir damals angenommen haben: Das Evangelium zu verkündigen „einem halsstarrigen Volk“, „dem Hause des Widerspruchs“.

Erst dann kann es Mut geben. Und nur dann wächst Freiheit. Freiheit zum Frieden, Freiheit zur Gerechtigkeit.

„Geh, iß das Wort Gottes, die Substanz. Verinnerliche sie. Die Schrift, damit du keine Angst hast weder vor diesem Haus, deinem eigenen Haus des Widerspruchs, noch vor denen, die dein Volk weggeführt haben.“

Durch das H ö r e n auf das Wort Gottes kommt der notwendende GLAUBE, sagt Jesus zu seinen Jüngern.

Dasselbe sagt der HERR zu seinem MENSCHENKIND, zu allen MENSCHENKINDERN.

Erst wenn der GLAUBE gewachsen ist wie ein Senfbaum, wird es die Frucht des Mutes geben.

Die Kraft zum Kämpfen. Im Alltag, in der eigenen Existenz. Und historisch – eine Zukunft für die an den Flüssen Babylons. Dann hat das Weinen ein Ende. Eine Umkehr findet statt. Und dann vielleicht auch eine Rückkehr in das geschändete Land, in die geschändete Stadt, um sie wieder aufzubauen. Um mit der 2. Chance zu leben.

Sie müssen ihre Identität behalten und wiederfinden, sonst ist alles verloren.

Also: Was ist ein Prophetenamt?

Einmalig sagt die Religionsgeschichte. Nur so: im Judentum!

Wir stehen in einer Reihe mit Mose, der sich auch weigern wollte, den Auftrag zu übernehmen. Mit allen Propheten, die sich weigerten, weil sie nicht gut reden konnten, weil sie wußten: die Nähe Gottes verändert alles. Sie kann auch verbrennen. Das Feuer des lebendigen Gottes.

Und doch, sie sahen seine Herrlichkeit, gerade in Bedrängnis. Sein Angesicht. Es war ihnen gar nicht möglich, sich zu entziehen. Auf einmal war die aufgerichtete Kraft Gottes in den Ebenen Assyriens und Babylons keine Bedrohung mehr, sondern Schutz und Schirm und Engelshand – wenn sie widersprechen. Wenn sie die Freiheit gegen sich selber benutzen, um es nicht zu hören: Das Wort Gottes – an sie gerichtet.

Das WORT DES HERRN.

Ja, sie können NEIN sagen.

Ja, sie können JA sagen.

Sie hören oder sie lassen es.

Hesekiel hat es ihnen vorgelegt. Sein Wort, sein Gesetz, sein Sakrament. Seine GNADE. „Sie hören es und befolgen es. Oder sie lassen es sein. Das Haus des Widerspruchs. Bekümmere Dich nicht, sage, was Du zu sagen hast. Sie haben eine Stirn aus Erz. Du sollst sie auch haben. – Spricht der, der mit dir geht.“

Wie haben wir gesungen: „Ich möchte, daß einer mit mir geht, der das Leben kennt, der mich versteht… Sie nennen ihn den Herren Christ, der für uns in den Tod gegangen ist.“ – Ich erinnere mich. AMEN. SO SEI ES. Hier kannst Du ein eigenes Gebet sprechen aus dem Schatz Deiner Erinnerung. Tu es. BITTE. Sei Berlin, sei Sonntag in Berlin, sei WOSKRESENIE. AMEN. Amen.

Passion und Auferstehung. WORT UND SAKRAMENT. Nimm es. BITTE.

Textgrundlage Hesekiel 2, 1 – 5, 8 – 10; 3, 1-3

Werkstatt





Nimm und lies!
Ein Vorwort

Die Geburtsstunde des christlichen Abendlandes, als Augustinus deutlich wurde, er soll dieses, genau dieses Buch aufschlagen, das meinetwegen auf einer Parkbank lag. Und lesen! Das Buch der Bücher, obwohl spätere Deuter sicher zu Recht behaupten werden, er sei gar nicht der Bibel-, der Buchnarr gewesen. Er habe sich dem christlichen Glauben über die Kirche genähert, der damaligen frühen Kirche mit ihren Kirchenvätern, deren Ruhm er später überstrahlen sollte. Trotzdem: Nimm und lies! Er hat es gewußt, er hat es gehört. Eine innere Stimme, ein KLANG hat ihn bewegt, das Buch in die Hand zu nehmen und aufzuschlagen, wie sein antiker Vorläufer, der Kämmerer aus Afrika, aus Äthiopien, dem ältesten christlichen Land der Welt. Ihm hatte jemand geholfen beim Lesen: Philippus, ein Tramper, geschickt von Gottes Gnaden an den Weg des Haushalters seiner Herrschaft in einer Kutsche.
Und Augustinus hatte auch Helfer, die ihn führten: die Leute der Kirche, der ECCLESIA. Und er hat sich taufen lassen wie der Kämmerer.

Hier ein Einschub von Margard Wohlfarth (Kulturwissenschaft) :
Eine Entdeckung im Zusammenhang mit dem Kämmerer möchte ich als Kulturwissenschaftlerin hier mitteilen. Schon lange vor meinem Studium habe ich Egon Friedell entdeckt. Seine „Kulturgeschichte der Neuzeit“ hat mich seitdem begleitet und seine Lebensgeschichte hat mich sehr bewegt. Gerade
an diesem Tag des Auschwitz-Gedächtnisses ist es mir ein Bedürfnis, dies niederzuschreiben. Jetzt erst habe ich erfahren, daß Friedell mit 19 Jahren aus eigenem Entschluß zum Christentum
konvertierte und sich hat evangelisch taufen lassen. Das hat er nicht immer vor sich hergetragen. Nur durch Zufall habe ich
in der „Kulturgeschichte Griechenlands“ (dtv S. 55) eine Bemerkung
gefunden, die sensationell und aufbauend ist. Er spricht über die
griechische Komödie in seiner unnachahmlichen und persönlichen
Weise und meint, fröhlich hätten die Griechen wohl nicht sein können. Erst die Frohe Botschaft, das Evangelium, hätte die Menschen dazu befreit. Und da sind wir wieder beim Kämmerer
aus dem Mohrenland. In der Apostelgeschichte steht: „Er zog seine
Straße f r ö h l i c h“ (Apg 8,39), nachdem Philippus ihn getauft hat.
Einschub Margard Wohlfarth Ende
Wie heute.
Es ist immer dasselbe.
Wo auch immer.
Wie die Länder auch heißen mögen.
Und die Gegenden der Welt.
Welche Zahlen die Breiten – und Längsgrade unseres Globus auch tragen, welche Sternenbilder in der dunklen Nacht über welchen Erdteilen auch prangen mögen.
Du kannst das Buch der Bücher in die Hand nehmen und aufschlagen. Du wirst etwas finden, das du verstehst. Oder auch nicht. Dann such dir Leute, die dir helfen.

Erst nach dieser Erinnerung möchte ich ein paar Sätze zum Schreiben sagen. Zum Selberschreiben und Gestalten. Noch besser: Ich möchte ein paar Texte, versehen mit Skizzen in Farbe und Blei, zur eigenen Einsicht überlassen. Willkommen in meiner Schreiber – Werkstatt.
Bleiben Sie fair.

Seereisende
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Alle Zeichnungen sind von mir. Fotografien aus meinen Privatbeständen.
ZUFALL ODER PLAN
MALENDE DAME
DIE KUNST DES SEGELNS
Frühling in den Vorgärten
Orientierung

Erzähle…

Meine Vorgeschichte

Ich habe von einem Mann gehört, der den Vornamen hatte von dem, der wirklich auf Jesus wartete. Obwohl der es nicht wert war, ihm seine Schuhriemen aufzulösen. Wie er selber sagte. Vielleicht gerade deswegen. Johannes.

Ich heiße auch so mit meinem 2. Vornamen zu Ehren des Bruders meiner Mutter, der ebenfalls diesen Namen trug: Johannes. Er ist gleich zu Beginn des Krieges im Osten als Panzerfahrer gefallen, hat Gedichte hinterlassen.

Sie sind zu Hause angekommen „mitten im Krieg“.

Zu Beginn, gleich. Und Du fällst auch, Onkel Johannes. Du bist gefallen.+

Gedichte können wie Gebete sein. Er hat sie nach Hause per Feldpost geschickt. Ich habe sie gesehen.

Du bist frei – mitten im Krieg?

Also ich bin 1944 geboren, da ist das einleuchtend – mit meinem 2. Vornamen. Das sind alles sehr ernste Geschichten und sie fallen mir ein, wenn Johannes der Täufer aufgerufen ist als Predigttext, Lukas 3. Die müssen mir auch einfallen, wo doch das Gebet des Adventes von der Gewalt handelt, die Gott hat – und er endlich damit kommen soll, um der Gewalt auf Erden ein Ende zu setzen.

Kommt er ? Ist er schon da ?

Aber es fallen mir nicht nur solche todernste Geschichten ein, wenn der Vorläufer des XRESTOS am Jordan auf uns wartet, daß wir uns endlich taufen lassen mit der Taufe der Buße.

Ich erinnere mich an Witzeleien über jemanden, den sie nicht Johannes den Täufer, sondern den Säufer nannten. Sicherlich pubertäre Gespräche an höchst männlichen Tischen, an denen thüringisches Bier – in der Ostzone noch – serviert worden ist. Das war die Zeit des Vikariats in Eisenach von 1975 bis 1977. Die Weltgeschichte hieß Olympia mit den Morden an israelischen Sportlern. Sie hieß dann REGAN, der Schauspieler aus Hollywood, wie der später aus Österreich mit Regierungsvollmacht in Kalifornien. Und heute? Kommen sie wieder die Narren? Trump, Johnson, der Ukrainer, die Italiener mit Akkordeon und Kabarett. Trump wie Lohengrin bei Richard Wagner auf den Brettern, die die Welt bedeuten…

Viele sind beleidigt, das solche Leute regieren. Die CLOWNS kommen und gehen schreiben sie als Begleittext in die Morgenpresse des INTERNETS.

Das gab es damals noch nicht.

Der CLOWN auf dem THRON.

Der Narr regiert die Welt?

Kennen sie den Narren in CHRISTO ? Sie sollten ihn kennen. Sie wären gelassener.

Ein Berliner beauftragter Pfarrer für Stadtfragen hat mir das Thema aus den Händen gerissen: „Stadt ohne Gott“ – damals ein Bestseller. Er hatte noch nie davon gehört. Er soll angeblich laut in den Tunneln singen, die zu den Stationen führen (U-Bahn).

Wir halten dagegen und glauben, daß es eine Schicksalsgemeinschaft gibt, eine Nation, ein Volk. Daß es den Osten gibt, wo die Sonne aufgeht gibt, den ein gemeinsames Schicksal eint: Kommunismus.

Nicht in Salons, nicht in Lehrbüchern, sondern in Wirklichkeit.

Als Macht. „Die Machtfrage ist die entscheidende Frage“ (Wladimir Iljitsch LENIN). „Die Bewaffnung der Arbeiterklasse“. Die REVOLUTION.

Listig wie Wölfe, die keine sind, versuchen sie uns dies auszureden.

Die Rechthaber.

Die All-Wisser.

Die Besserwisser, die ständig ihren Wohlstand verwechseln mit geistiger Überlegenheit („DIE FLAMME IST ERLOSCHEN“).

Die Linke, wenn sie ehrlich ist, weiß das.

Sind das Linke?

Ivan Krastev, Stephen Holmes, George Soros, der die „Abrechnung mit dem Liberalismus“ als bahnbrechendes Werk lobt auf dem Umschlag des Buches bei Ullstein, vom Tagesspiegel vor Weihnachten 19 ausführlichst besprochen in Form eines INTERVIEWS mit den Autoren. Mein Weihnachtsgeschenk, weil meine Frau Margard Vorträge gehalten hat zu GIRARD, der den Begriff Mimesis ganz neu ausgelegt hat als Nachahmung, die zur mimetischen Gewalt führen kann.

Kein Linker? Oder.

Jedenfalls ein Großvater, der möchte, daß seine Enkel etwas vom GLAUBEN WISSEN und den TEUFEL LACHEN LÄSST IN ‚S FÄUSTCHEN, wenn wir uns belügen: Gott belügen. GIRARD ALS DER TRICK, um uns zu erklären, was es mit Ungarn (Soros, Urban, Imre Nagy, Kadar) auf sich hat, mit den Brüdern Kaczynski in Polen.

Der Westen ist nicht nachzuahmen. Die liberale Demokratie. Weil er eine Geschichte hat. Seine Geschichte. Eine ganz eigene. Die Nationen – auch des Westens – sind nicht nachzuahmen.

Und wenn…?

Die Antwort:

„Sollen wir als Kopie sterben?“

Die Frage:

„Wollen wir als Kopie sterben?“

40 Jahre Diktatur des Proletariats in Deutschland, in Polen, in der Tschechoslowakai, in Bulgarien, in Rumänien, in Ungarn, in Albanien, im Land Titos.

Woanders 80 Jahre.

In Europa. – Das Buch ist also eine linksliberale Erklärung für die Beendigung der „Strahlkraft“ der liberalen Demokratie. Oder der Trauergesang wegen der Abdankung der sozialistischen Mächte in Mittel- und Osteuropa? Ja, ja, die Linke, jetzt nimmt sie Anleihen auf mit Begriffen wie Nachahmung. Sie ist der Seehund, der mit einem Wasserball spielt. Den läßt sie tanzen auf ihrer Nase. Zirkus.

Ein hübsches Bild.

Aber ich glaube es nicht.

Oder wie nach fast jeder Marxismus-Leninismus-Stunde an der Humboldt-Universität zu Berlin: Analyse gut.

Was ist mit der Praxis.

IDEA – Eine Lehrerin für Geschichte in München erzählt: Ich werde angerufen mit öliger Stimme von einem Journalisten:

„Was ist ihre Meinung zum BREXIT?“

„Meine Meinung ist die: Gott sitzt im Regiment.“

Damit hatte sich jede Spekulation erledigt, das Gespräch, das niemals eines werden sollte, beendet.

Die Geschichte ist nicht zu Ende, aber offen. Solange es diese Welt gibt.

Karl Barth: „Es w i r d regiert.“

Manchmal erübrigen sich Kommentare.

Also was ist nun mit den Narren, die dann doch nicht so schlecht gemacht werden sollen, an sich. Z.B. der Ukrainer. Denn – am nächsten Tag wird Herr Sonnenborn von der DIE PARTEI/EUROPAPARLAMENT durchaus seriös interviewt.

Und er antwortet UMWELTSAU, es wäre doch alles nur Quatsch.

Vielleicht zeigen die „Narren“, die regieren, daß wirklich Gott im Regiment sitzt. Oder besser, es wäre sehr schlimm, wenn es nicht so wäre.

Die Geschichtslehrerin aus München, eine Engländerin mit einem Deutschen verheiratet, bezeugt das in der evangelikalen Zeitung IDEA.

Daß es die Armut gibt, den Glanz aus innen (Rilke), die Würde der Zigeunerin (Botho Strauss) – vonwegen die Passanten des KURFÜRSTENDAMMS. Das Skandalon des Kreuzes, unter dem es immer wieder zu Wundern kommt, wo dann die Klugen sprachlos und die Narren weise sind.

Zurück

zu Johannes und Michael: Wer ist wie Gott? Ich habe den Johannes gespielt im Krippenspiel meines Vaters in Stützerbach, kurz nach dem Aufstand der Ungarn 1956. Alle hatten gehofft und mit gezittert. Was haben wir geübt.

„Es ist die Axt an die Wurzeln gelegt…,“ruft der Vorläufer des Kindes.

Inzwischen haben die Enkel 50 Jahre später in Leipzig die Bäume gefällt mit ihren Eltern und der Leipziger Großmutter.Die Weihnachtsbäume. In der Brache, Braukohlenrevier Mitteldeutschland.Es gab Gulasch aus der Kanone. Wildschweingulasch.

Beziehungsweise gekauft auf den Märkten, in den Höfen von Berlin, an den Straßen. Alle, die einen Baum schmücken wollen.

Und was ist dann?

Nach dem Johannes, der tauft, dem Jesus, der getauft ist. Nach den Namen, die uns etwas zu sagen haben und die uns etwas bedeuten – sollen! In unserer Erinnerung.

Der vierte Advent.

Die Hauptprobe zu den Krippenspielen hat stattgefunden. Hoffentlich verstehen die Leute jedes Wort. Danach Abfahrt Hof, Treuen, Regensburg protestantisch, katholisch zum Heiligen Abend und zum 1. Feiertag; danach über Nürnberg, Bamberg, Coburg, Schleusingen, Schmiedefeld, Themar Meiningen/Stepfershausen in der Rhön. Rückfahrt am 29.12.19 über Oberhof und Gotha (elterliches Grab) A4/A9 Hermsdorf, Köckern, Berlin – Müggelheim.

Red. M.W. 2.1.20 Ein gesegnetes Neues Jahr. Ein gesegnetes Jahrzehnt für unsere Kinder und Kindeskinder – die zwanziger Jahre im 21. Jahrhundert des 3. Jahrtausends nach der Zeitenwende: CHRISTI GEBURT.

Palästina Israel

Johannes der Täufer

(Beachte auch die „anderen Evangelien“. Die Parallelstellen. Die Ausschmückungen sind verschieden. – Am meisten hat Literaten und Musiker beieindruckt Salome, die Tochter der Herodias aus erster Ehe mit Herodes Philippus mit ihrem Tanz und mit ihrem Wunsch, das Haupt des Johannes präsentiert zu bekommen, wenn sie tanzt. Nicht bei Lukas, sondern bei Markus (6, ab 14) und Matthäus (14, 1-12) zu finden. Der bekannteste musikalische Interpret der Komponist Richard Strauß.)

Haben wir es mit d e m Erzähler zu tun: Lukas ? Ja, mit d e m Erzähler des Lukasevangeliums, dem 3. Evangelium in der Reihe der revidierten Lutherfassungen. Und zwar im 1. Kapitel angefangen, dann im 3. Kapitel weiter. Wieder in Kapitel 7 und 9.

Erst hören wir von Zacharias, wie er seinen Dienst versieht im Tempel zu Jerusalem nach einer strengen Ordnung, die den amtierenden Priestern auferlegt ist seit den Zeiten des Mose, der Zeit der Grundlegung für das religiöse Leben.

Natürlich auch immer wieder erneuert im Geiste echter Reformen: um das Wichtige und Wertvolle zu erhalten.

Zacharias hat eine Erscheinung, eine Offenbarung: Ihm wird am Altar mitgeteilt, daß seine Frau Elisabeth ein Kind zur Welt bringen wird, der Johannes heißen soll.

Dann die andere Geschichte von Gabriel, der vor Gott steht und Maria heimsucht – Weihnachten.

Wir heben uns das auf.

Heute ist der 3.Advent.

Und auch die Weihnachtsgeschichte erzählt er.

Bis Heilig Abend sind es noch ein paar Tage.

Aber weiter. Was ist jetzt.

Was geschieht?

Elisabeth verbirgt sich lange Zeit bis zur Geburt des Johannes. Der wegen seiner Zweifel in Bezug auf Empfänglichkeit seiner Ehefrau mit Stummheit gestrafte Zacharias kann wieder reden, nachdem er den Namen „Johannes“ auf eine Schiefertafel geschrieben hat, weil die versammelte Gemeinde, die Nachbarschaft, es nicht wahrhaben wollte, daß Elisabeth sich in der Namensgebung nicht nach der Tradition richtet.

Vorher jedoch treffen sich die schwangeren Frauen. Die ältere und die jüngere Frau. Und Maria ist so glücklich, daß sie beginnt zu singen. Sie kann gar nicht anders. Das MAGNIFICAT:MEINE SEELE ERHEBET DEN HERRN.

Und nun ist die Zeit gekommen, nachdem 30 Jahre vergangen sind.

JESUS UND JOHANNES.

Johannes der Vorläufer. An ihm geschieht wie bei allen Propheten das Wort.

Geschieht!

Nun kann er es weiter sagen:Das Wort Gottes. Das sagt er in der Zeit des Tiberius, des Herodes und des Pontius Pilatus:

„Ihr Ottern“.

„Schlangengezücht“.

„Es ist schon die Axt an die Wurzel gelegt.“

Er ist ein Radikaler. Ein Prophet, wie im alten Bund.

„Ihr ruht Euch aus auf den sanften Ruhekissen eurer Tradition und Identität. In Eurem Bildungsbürgertum. In eurer Schlafkultur. In Eurer Gaststättenkultur. In Euren Inszenierungen. In Euren Übungen. In eurem Kult und Eurer Ideologie.“

„Ich predige Euch die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden im Namen Gottes.“

„Schön, daß Ihr gekommen seid. An den Jordan, um euch taufen zu lassen. Aber ich sage es Euch gleich:es nützt nichts, wenn das keine Folgen hat.“

„Wir sind Abrahams Kinder“, antworten sie.

„Darauf könnt Ihr Euch nicht verlassen, er könnte sich aus diesen Steinen Kinder erwecken. Ihr müßt die Hindernisse abbauen, die das Kommen des HERRN erschweren. Ihr müßt ihm entgegen gehen auf der Bahn, die Ihr ihm bereitet. Damit es eine Erneuerung geben kann in Eurer Kirche, in Euren Gemeinden, in der Gesellschaft, für euer Leben. Damit ihr erkennbar bleibt als das Volk des Herrn.“

„Sucht die Begegnung mit dem Heiland der Welt!“Jetzt unterbrechen sie ihn:“Bitte, sprich nicht in Bildern.Was meinst Du?“

Die Täuflinge scheinen es ernst zu meinen. Sie könnten ja auch gehen, wenn sie so beleidigt werden.

„Was sollen wir denn tun?“, rufen sie im Chor der Antike. „Wer erlöst uns von unseren Sünden?“

Er antwortete und sprach zu ihnen:“Wer zwei Hemden hat, der gebe dem, der keines hat; und wer zu essen hat, tue ebenso.

Di Zielgruppe der Zöllner wollten sich auch taufen lassen, ihre Sünden bedrückten sie so sehr. Sie wußten, daß sie keinen guten Ruf hatten im Volk und bedurften so dringend der Vergebung vor Gott und den Menschen. Wie sollten sie Weihnachten feiern oder den Tag erleben, wenn er kommt: der Heiland der Welt, der Messias. In ihren Verstrickungen.

Obwohl sie wußten, was sie zu tun hatten, fragten sie:“Was sollen denn wir tun?“ Sie wollten es von diesem Propheten hören, von diesem Gottesmann. Die Antwort:“Fordert nicht mehr, als euch vorgeschrieben ist.“

Und dann die Soldaten im Sprechchor:“Was sollen wir tun?“

„Laßt euch genügen an eurem Sold. Tut niemandem Gewalt oder Unrecht, nur weil ihr die augenblickliche Macht habt und das Gewaltmonopol des Krieges.“

Mitten unter denen, die sich taufen lassen im Fluß ist der Gottessohn, daß die Engel ihm dienten.

Denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen.

Da fallen einem alle Sünden ein, wie wenn man in die glänzenden Augen eines kleinen Kindes sieht. Da bittet man seinen Nachbarn um Verzeihung, in seiner Ehe und Familie, an seinem Arbeitsplatz und hilft den Armen.

Nächsenliebe ist die Botschaft des Johannes, sogar mitten im Krieg.

Sogar mitten in der Korruption.

Eine sehr einfache Advents -und Weihnachtsbotschaft:Frieden nach innen und nach außen. Liebe, wo sie unmöglich scheint. Gerechtigkeit ohne Bürokratie.

Ein Wunder eben.

Aber es soll vorkommen. Jeden Tag. Ohne das es gar nicht geht:das alltägliche Leben der einfachen Leute.Und wer ist in Wirklichkeit nicht einfach.Im Guten wie im Bösen?

Wir müssen uns schon entscheiden und uns aufmachen zum Jordan da draußen, wo der Prediger in der Wüste zur Umkehr ruft, damit Weihnachten werden und bleiben kann bei uns allen.AMEN.

Kommentare:Grundmann, Rengstorf

Psalmlesung 85:“Vormals….“

Predigtlied:“Maria durch einen Dornwald ging…“(Jubilate Nr.6,Aus Hessen lt.Angabe).

DIGITAL CAMERA „Blick auf den Müggelsee vom Müggelberg aus gesehen.“ Privat-Archiv.

Als Predigt gehalten in Abendmahlsgottesdiensten in Berlin -Treptow/Köpenick am 3. Advent Nicolaikapelle/St.Laurentius Sonntag dem 15. 12. 2019 um 9.00 Uhr und um 10.30 Uhr

Das Land, in dem der Jordan fließt (Privat Maucher/Wohlfarth)

Weihnachtsbrief

Ein Herr F. hat mir geholfen, so etwas Ähnliches wie ein Logbuch auf hoher christlicher See anzulegen. Und das in der von der Presse erfundenen Hauptstadt des Atheismus. Mir täte das sehr weh, wenn es stimmen sollte, weil wir aus einer atheistischen Diktatur kommen, wir zwei Kriegskinder Margard (79) und Michael (75) und ich persönlich mit der Meinung meiner Großmutter Dora Arter geborene Dilloo (Dillauer aus dem Salzburgischen) darin übereinstimme, daß all das, was durch den Krieg kam, Gottes Gericht ist (Schiller in Jena: Geschichte ist Weltgerichte und der Thüringer Ranke: Alle Geschichte ist Geschichte zu GOTT hin).

Wenn man es als negativ empfunden hat. Wir haben die Diktatur des Proletariats als negativ empfunden und auch darunter gelitten. Ich jedenfalls.

Kriegsweihnacht.

Ich weiß noch wie mein Vater Helmut Wohlfarth und auch andere das bei mir lebendig gehalten haben innerhalb der Dankbarkeit, daß wir fast ein dreiviertel Jahrhundert Frieden gehabt haben.

Mehr noch: Deutschland hat entschieden dazu beigetragen in seinen Möglichkeiten.

Friedensdekade: Wir sind dieses 30. Jahr nach der Friedlichen Revolution nach Thüringen gefahren und haben mitten in unserer letzten Dienstgemeinde in Altenburg Bußtag in „unserer“ Schule (Spalatingymnasium) und in „unserer“ Kirche (Brüderkirche) gefeiert. Am Vormittag mit einem Impuls von mir im Konvent und berührenden Zeugnissen von Eltern und Mitarbeitern unter der Moderation des ehemaligen Schauspieldirektors Gera/Altenburg Bernhard Stengele. S. a. Grünes Buero Altenburg. Landtagswahlkampf. Und: „die im dunkel“ – eine Inszenierung am Theater Altenburg/Gera für die geflüchteten und erschossenen Schüler am Friedrichsgymnasium 1949/50 (Stengele.blog „Gedenkt der Toten!“).

Dann – in der Stunde des anläßlich der Schulgründungsvorbereitungen 1998/99 in’s Leben gerufenen Mittagsgebetes der traditionelle Bußtags-Schul-Gottesdienst in „unserer“ Kirche mit über 500 Schülern und deren Angehörigen. In Sachsen ist ja Bußtag staatlicher Feiertag. Und wir haben viele Schüler aus diesem Freistaat. Das Thema des Gottesdienstes war der Prophet AMOS. Die leitende Religionslehrerin Anja Herbst hat das mit ihrem Kollegen Schulpfarrer, der ganz neu ist, wunderbar hinbekommen: das DAMALS und das HEUTE.

Und nicht vergessen: Wenn die Kirche heute ihren prophetischen Auftrag vergißt, ist sie schon gestern überflüssig gewesen.

Daß wir am 3. August nach dem Gottesdienst am Müggelsee unsere Goldene Hochzeit feiern durften mit der ganzen Familie und Wegbegleitern und den 30. Jahrestag des Mauerfalls in meiner Thüringer Heimat auf diese Weise begehen durften, hat uns sehr glücklich gemacht.

Zumal unser ältester Sohn Sebastian einen Tag vor dem Mauerfalljubiläum am 8. November seinen 50. Geburtstag inmitten der Stepfershausener Kirchweihgesellschaft in der Dorfkirche gefeiert hat.

Zumal unsere Kinder und Kindeskinder, besonders die Schwiegertöchter, großartige „Einlagen“ geliefert haben von den Birken vor dem Haus in der Philipp-Jacob-Rauch-Straße, über das Schmücken der Kirche und des Festsaales, die Musik dort und später und nicht zuletzt, sondern eigentlich zuerst: LORIOT: DAS KLAVIER, zugeschnitten auf Familie Wohlfarth.

Stolze Eltern und Großeltern.

Dank hier auch an alle Gäste mit ihren Erinnerungsgeschenken, besonders an meine Geschwister und ihre vorhandenen Familien zu denen ich auch meine Cousine Renate mit ihren Töchtern und Enkelinnen zähle (Krieg, Vertreibung, Geografie). Aus dem Geschenk des Ehepaares von Hackewitz (Hofgemeinschaft Marienhöhe bei Fürstenwalde) konnte ich gut ein Bild machen, um zu erinnern an das Hauptgeschenk im GD, den Pfarrerin Schwedusch-Bishara leitete: Kollekte für eine ROMAFAMILIE in Zeiden (Siebenbürgen). Im Gottesdienst sind 600.-Euro eingegangen. Auf dem Konto des Pfarramtes Stepfershausen etwas weniger. Es könnte bitte noch mehr werden, weil in dieser Adventszeit DAVID COZAC mit Frau und Kind und Mutter angekommen sind, um Wohnung und Arbeit in Deutschland zu finden. Da macht ein finanzieller Rückhalt als Reserve Sinn.

Angefangen hat das Fest-Jahr mit der Konfirmation unserer ältesten Enkelin Helene am 12. 5. ihrer Taufkirche in Leipzig-Schleußig. Sie hat es immerhin schon zur „Frontfrau“ in einer Rockband gebracht hat und geht mit ihrem Bruder Peter Helmut auf das Gymnasium, daß mir damals als Vorbild gedient hat für den Aufbau des Spalatingymnasiums in Altenburg: (Zärtlich) EVA SCHULZE / Evangelisches Schulzentrum Leipzig.

Und weiter: unser Gymnasium war Vorbild für das Evangelische Gymnasium Meiningen, das unsere Rhönenkel Max und Julia besuchen.

Es gibt also auch positive Kettenreaktionen.

Wie gut.

Und wie dankbar müssen wir sein.

Auch dafür, daß wir in Familie Dr. Löwe und seiner Frau Barbara Freunde gefunden haben, damals und heute. Um die Altenburger Akademie aufzubauen, die eigentliche Wiege der Ökumenischen Akademie Gera/Altenburg und institutioneller Rahmen für die Arbeitsgemeinschaft Spalatin.

Die wiederum ohne das Ehepaar Dr. Titz-Matuszak aus Göttingen / Wilhelmshaven – jetzt Altenburg – nicht vorstellbar gewesen wäre:

Für die jetzige Direktorin Birgit Kriesche, die damals als junge Einsteigerin in den Schuldienst die alles entscheidende Frage stellte: „Können wir nicht eine andere Schule aufbauen? Eine Alternative?“

Und für mich hat die Zusammenarbeit mit Matuszaks Wiedervereinigung bedeutet, die wir nächstes Jahr feiern werden, bestimmt, so Gott will und wir leben.

Wiedervereinigung Deutschlands. In Erinnerung mit den Freunden in Ost und West.

Deutsche Einheit.

Das habe ich Wolfgang Geffe, Wende- und Friedensaktivist bis heute, versprochen – und er mir – am 19. 11. 2019 am Vorabend zum Bußtag in der Wendekirche am Markt, der Revolutionskirche von damals, mit einer Kapazität von eintausend Sitzplätzen: „Wir gehen in’s Forum“.

Als wir uns verständigten im öffentlichen Gespräch zu der Bedeutung von Bitte, Gebet und Fürbitte – und DANK, den uns damals mein Vater, so nahe gelegt hatte als Kriegsteilnehmer und jemand, der nachts aufwachte mit seiner Frau, unserer Mutter, Angela Wohlfarth geb. Arter, wenn Schritte draußen zu hören waren: „Holen sie uns jetzt ab?“

Bitten wir Gott, daß niemand mehr Angst zu haben braucht, daß er „abgeholt“ wird, weder in Deutschland noch anderswo. Und daß aus dem Frieden kein Friedhofsfrieden wird – nirgendwo. Aus einem Traum kein Alptraum.

Margard und ich wünschen uns dasselbe was wir Euch/Dir wünschen.

Mach‘ was draus.

Jage dem Frieden nach!

Und vergiß nicht das Gebet: Ich glaube, HERR, hilf meinem Unglauben.

Damit es keine Hatz wird.

Gesegnete Weihnacht. Und ein gutes Neues Jahr!

Michael W.

im Advent 2019 Müggelheim (Land Berlin/Süd-Ost-Rand)

Neu geboren werden:Lies Evangelium nach Johannes.

Berliner Bibelstunden

Stundisten, das waren Aufsässige, die wußten, daß die Bibel in deutsch zu haben war nach Johann Gutenberg und Martin Luther, das waren Pietisten, die von Herbert Wehner als PIETCONG bezeichnet wurden in Zusammenhang mit dem Baden- Württemberger Umweltschützer und Zuständigem für Grundsatzfragen in der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), dem Vorhersager 1988 in der Alten Försterei in Berlin- Köpenick (Fußballstadion von Aufsteiger UNION): Erhard Eppler +

Das waren Leute, die sich in der Goethezeit trafen am Nordhang des Thüringer Waldes, um gemeinsam die Bibel zu lesen.

Hoffentlich sind sie keine Schwärmer geworden.

Schwärmerei – die Urangst Martin Luthers.

Siehe Münster und der Käfig am Turm.

Sie wissen, was ich meine.

Den anderen Tatort Münster.

Die Stützerbacher Bibelleser wurden gemeinsam mit dem zuständigen Pfarrer zurechtgewiesen – und verboten.

Haben sie heimlich weiter gemacht?

Gegen den Willen Weimars?

Der Herzog hieß August.

Goethe hat die Dreieinigkeitskirche gezeichnet. Und den Bergbau kontrolliert. Ich bin in dieser Dreieinigkeitskirche konfirmiert worden von meinem Vater. Von ihm habe ich diese Erzählungen.

Später gab es noch den preußischen Teil in Stützerbach.

Das Flüsschen Lengwitz trennte die preußische Enklave vom Thüringischen Dorf, das bis hoch zum Auerhahn reichte, einer Traditionsgaststätte. Zur Diamantenen Konfirmation 2018 sind wir die Wege gelaufen oder mit einem Leihwagen gefahren. Die Berge waren nicht zu steil für ihn mit Start – und Einparknöpfen. Der VW – Diesel war auf der Hinfahrt von Berlin nach über 400000 km stehen geblieben – und fährt jetzt sicher wieder mit vier „Töpfen“ in der Neumark, WOJEWODSCHAFT GORZOW oder sonst wo im Nachbarland Polen.

Die Liebe zur Bibel – eine Leidensgeschichte der besonderen Art. Eine Auferbauungsgeschichte der besonderen Art. Der Bibel- Hauskreis, die Rettungsgeschichte für England, als dort die Kirchen verkauft werden mußten, mangels zahlender Masse. Hausbibel-Kreise in England eine Wachstumsgeschichte der besonderen Art: Kirchen wurden von gläubigen Christen wieder zurückgekauft.

Eine Geschichte des Widerstandes nicht nur in Deutschland. Aber da besonders, seitdem Dietrich Bonhoeffer bekehrt wurde. Anders herum, seitdem er die Bibel gelesen hat: Bekennende Kirche gleich BK gleich BIBELKREISE.

Eine Geschichte des Widerstandes nicht nur in Deutschland. Aber da besonders, seitdem wir uns getroffen haben in den „Häusern hin und her“ wie in der Apostelgeschichte, in den 80ern vor der Weltrevolution im Oktober in Plauen und Leipzig und dann überall.

Konspirativ mit dem dazugehörigen Spitzel. Das wissen wir aus seinen Protokollen. Das erschüttert uns.

Wie uns immer wieder die Bilder erschüttern. Z.B. Tilman Riemenschneider in Rothenburg ob der Tauber: Heilig-Blut-Altar.

Wie die Geschichte des Jesus von Nazareth.

Gestern gelesen 2.Samuel Kapitel 17, aufgefallen besonders Vers 47. Das war der erste Teil zu: Gewalt als Mittel der Politik? Stimuliert durch Religion? Und HIOB Kapitel 24 zu: Gewalt in der Gesellschaft. Und Gott läßt das zu? Bis zum Jüngsten Gericht?!

Hinweis auf Augustinus – Motto bei Volker Kutschers Panorama „GOLDSTEIN“, die Geschichte eines amerikanischen Gangsters im Berlin des Jahres 1931.

Und auf Bob Dylan, Highway 61 Revisited.

Und auf The Sex Pistols; Anarchy in The U.K.: „Ich weiß nicht,

was ich will, aber ich weiß, wie ich es bekomme.“

Original: „Don’t know what I want but I know how to get it.“

BUCHBERLIN 19 BB

IN MOA

MOA heißt Moabit und liegt in Berlin – Mitte. Wir sind dort eingeladen am WE. In der Nähe das VIRCHOW – Krankenhaus. Eine Stadt für sich.

MOA MERCUR, eine Mischung aus Südamerika und den römischen Göttersagen.Dort fand die BB statt. Leider nicht die Bardot, Brigitte, mit ihrem mädchenhaften Charme und Kurven.

Jetzt Tierschützerin und Anhängerin des FF, Name der Partei jetzt anders.

Wir kennen das.

Ähnlich Houellebecq.

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Leider oder GOTT SEI DANK nicht Bertolt Brecht, der Alfred Döblin so schlecht gemacht hat, weil er Christ geworden war. Nein BERLIN BUCH auch nicht , sondern BuchBerlin. Eine Mischung aus Karneval, Grusel, Grusel, Grusel nach Halloven und vor Fastnacht. Ohne Weihnachten. Totensonntag schon – viel Totenkopf mit Rosen.

BAROCK?

Alles im Herbst.

Under kann auch schön sein:Ein Lehrer von BB.

In München.

Valentin, Kurt.

Ja und dann diese bayerischen Weiber, handfest und streng, was das Schreiben angeht. Aber nicht diktatorisch – wie die die Preußen.

Sie wollen entbinden, daß es ein Buch wird.

12.-Euro eine Schulstunde.

Oben, Zimmernummer 30, in dem riesigen Hotel mercur moa.

Mitten im Wald?